E-Piano oder klassisches Klavier? Vor- und Nachteile beider Instrumente

Wer Klavier spielen lernen möchte, muss heute nicht mehr zwangsläufig auf das teure klassische Klavier zurückgreifen. Mit dem E-Piano gibt es eine günstige Alternative. Doch was sind die Vor- und die Nachteile eines klassischen Klaviers und eines E-Pianos?

PianoEin klassisches Klavier für den authentischen Klang

Ein klassisches Klavier im Wohnzimmer macht natürlich einiges her. Ein wunderbares Möbelstück, welches einen klassisch-eleganten Stil direkt in die Wohnung trägt. Das muss man sich einiges kosten lassen. Ein klassisches Klavier kostet etwa 3000 Euro. Das ist ein ganzer Batzen Geld, wenn der Nachwuchs das Klavier spielen erst einmal ausprobieren möchte.

Dafür kann ein klassisches Klavier mit einem sehr viel besseren Klang aufwarten. Kenner unterscheiden E-Piano und klassisches Klavier alleine anhand des Sounds.

Ein E-Piano bietet viele praktische Vorteile

Auch ein E-Piano kann einen annähernd authentischen Klang erreichen. Allerdings muss man dafür tiefer in die Tasche greifen als die üblichen 500 Euro. Weniger ambitionierte SpielerInnen können mit 500 Euro Kaufpreis im Vergleich zum klassischen Klavier viel Geld sparen. Bei einem E-Piano fällt das Stimmen des Geräts weg. Während das klassische Klavier ungefähr alle fünf Jahre gestimmt werden sollte, reicht dem E-Piano die Steckdose. Dann kann es schon losgehen. Ein großer Vorteil für Ungeübte und Personen, die in hellhörigen Wohnungen leben: Das E-Piano bietet die Möglichkeit, Kopfhörer einzustecken und die Musik nur zu den eigenen Ohren zu leiten. Mitbewohner und Nachbarn fühlen sich nicht gestört und niemandem fällt es auf, wenn beim Üben mal ein Ton daneben geht.

Das Gewicht ist geringer als das eines klassischen Klaviers, Das macht den Transport einfacher.

Der Tastenanschlag eines klassischen Klaviers ist stärker als eines E-Pianos. Der Wechsel von Klavier zu E-Piano ist kein Problem. Umgekehrt dagegen ist die Umstellung schwieriger und gewöhnungsbedürftig.

Mit dem klassischen Klavier lassen sich alle Spiel- und Musikarten ausprobieren. Die Möglichkeiten eines E-Pianos sind begrenzter.

Und welches Instrument ist jetzt besser?

Die Frage, welches der beiden Musikgeräte das Beste ist, lässt sich nicht verallgemeinern. Profis bevorzugen das klassische Klavier, für den Hausgebrauch reicht das E-Piano aber völlig aus. Letztlich kommt es immer auf die wohnlichen und finanziellen Umstände sowie das Spielinteresse an, ob ein klassisches Klavier oder ein E-Piano besser geeignet ist.

Neujahrskonzert ORSOphilharmonic mit Konzertpianist Stephan Hohlweg

Das Neujahrskonzert 2013

Mit einem Fortissimo beginnt das Jahr 2013 beim Neujahrskonzert des ORSOphilharmonic in Freiburg . Die Vereinigung aus Chor und Orchester trifft am Montag, den 14.01.2013, auf den Konzertpianisten Stephan Hohlweg zu einem fulminanten Auftakt ins neue Jahr. Der Auftritt, bei dem neben dem Konzertpianisten in etwa hundert Mitwirkende auf der Bühne zu sehen sein werden, beginnt um 20.00 Uhr im Konzerthaus.

Auf dem Programm stehen Beethovens 5. Sinfonie, berühmt geworden  als Schicksalssinfonie, und Tschaikowskys 1. Klavierkonzert in b-moll. Beide Ausnahmewerke der Musikgeschichte interpretiert der Konzertpianist neu, charismatisch und mit viel Fingerspitzengefühl für die leisen Töne. Die aus Klassik und Romantik stammenden Werke fordern dem Konzertpianist einiges ab. Von Moll nach Dur arbeitet sich der Solist durch die Sinfonie Beethovens, vom Dunkeln ins Helle, begleitet von Chor und Orchester.

Das Klavierkonzert Tschaikowskys gibt dem Zuhörer das Gefühl zeitlich im neunzehnten Jahrhundert gelandet zu sein. Schon die ersten Akkorde des ersten Satzes ziehen den Hörer in ihren Bann und entfalten eine ganz eigene Dynamik.

Der Solist

Der Konzertpianist Stephan Hohlweg, der Musik als seinen „fliegenden Teppich“ bezeichnet, wurde bereits von vielen Seiten mit Lob überhäuft. So wurde er als Pianist bezeichnet, der mit göttlichem Funken spiele, mit kristalliner Leichtigkeit, und ein Tastenfeuerwerk abliefere. In Freiburg beendete er das Musikstudium um sich daraufhin als Künstler einen Namen zu erarbeiten. Das Neujahrskonzert ist sein erstes Konzert zusammen mit dem ORSO-Chor und Orchester. Sein guter Ruf eilt ihm voraus. Der Zuschauer darf sich ein furioses Konzert des Konzertpianisten erhoffen und sich für einige Stunden mitnehmen lassen auf dem Teppich in die Klangwelten anderer Zeiten. Auf den 97 Tasten des Konzertflügels in Schwarz und Weiß entfaltet sich die bunte Landschaft der lauten und leisen Töne. Wem das Feuerwerk an Sylvester nicht reicht, der kann bei diesem Konzertpianisten ein musikalisches zweites erleben.

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